Museo Nacional de Antropología – Mexico City

Das Museo Nacional de Antropología »MNA Anthropologische Museum« ist eines der bekanntesten Museen von Mexiko und des Instituto Nacional de Antropología e Historia. In den Ausstellungshallen ist Mexikos bedeutendste archäologische Sammlung untergebracht, die ganz der präkolumbianischen Geschichte und Bevölkerung des Landes gewidmet ist, aufgegliedert in mehrere geographisch historische Abschnitte. Das Museum befindet sich im Parque de Chapultepec im Westen der Hauptstadt.

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Mayazeremonien

Die Maya Zeremonie stellt eine religiöse Aktivität dar, in der die kulturelle Identität und Spiritualität der Maya zum Ausdruck kommt. Bei den Zeremonien spielen Blumen und Kerzen eine große Rolle. Weiße Kerzen symbolisieren den Süden, rote Kerzen den Westen, gelbe Kerzen den Osten und schwarze Kerzen den Norden, sowie die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer, sie werden als die Quellen des Lebens betrachtet. Inzwischen sind viele Mayazeremonien ein Teil öffentlicher Veranstaltungen geworden.

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Maya Codices

Zu den herausragenden kulturellen Leistungen der Maya zählt die Speicherung von Informationen in Form von Bilderhandschriften, bekannt auch als Codex. Die Schriften überliefern die Kenntnisse der Maya, etwa in Astronomie und Mathematik. Die Maya waren die einzigen, die zu ihrer Zeit ein am weitesten entwickeltes Schriftsystem beherrschten, das auch heute noch nicht vollständig entschlüsselt ist.

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Göttergeschenke Mexiko

In der vorspanischen Kultur Mexikos hatten die verschiedenen indigenen Völker, darunter die Azteken, Maya und Zapoteken, eine reiche mythologische Tradition, um die sich viele Geschichten der Göttergeschenke ranken.

Mais

Die Götter schufen den Menschen. Aus gelbem und weißen Mais machten sie sein Fleisch. Aus Maisbrei machten sie seine Arme und seine Beine und der Mais gab ihm die Kraft und Stärke. (Aus dem Heiligen Buch der Maya – dem Popol Vuh).

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Am 21.12.2012 endet der Maya Kalender

Vor tausend Jahren ging die Hochkultur der Maya in Mittelamerika auf ungeklärte Weise unter und die bevorstehende Zeitenwende im Kalender der Maya erregt weltweit Aufsehen. Für diesen Tag gibt es die unterschiedlichsten und absurdesten Thesen, wie – neue Verschwörungstheorien oder wenn die Zeitrechnung der Maya aufhört, ist das Ende der Welt gekommen.

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Die Maya

Die Welt der Maya war mehr als widersprüchlich, eine Verstrickung von Aberglauben und Wissenschaft zwischen Barbarei und zivilisatorischen Errungenschaften. Die klassische Mayakultur war in vieler Hinsicht die am weitesten entwickelte aller altamerikanischen Kulturen. Die Maya hatten eine politheistische Religion, deren Pantheon aus Göttern aller Arten, Alterstufen und Geschlechtern bestand. Den Kult dieser Götter vollzog eine zahlreiche Priesterschaft, die auch die Gestirne beobachtete und nach ihnen den Einklang mit dem Kalender herstellte.

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Villahermosa »wörtl. übersetzt – schöne Stadt«

Villahermosa die Hauptstadt des Bundestaates Tabasco im Südosten Mexikos, wurde 1953 von den Spaniern gegründet und ist durch Ölfunde vor zwei Jahrzehnten zu Geld gekommen. Villahermosa erstreckt sich entlang des Westufers des Grijalva-Flusses und ist das Tor zur Entdeckung der Wunder der Olmeken– und Maya-Kulturen. Auf der Westseite von Villahermosa gibt es wunderschöne Seen, die von Parks mit Steinwegen, königlichen Palmen, gepflegten Gärten, Konferenzzentren und Freilichttheatern umgeben sind.

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Bonampak, Höhe: ca. 360 Meter. – Chiapas

Im Grenzgebiet zu Guatemala, auf einem Hügel mitten in der Selva Lacandona, dem tropischen Regenwald von Chiapas, liegt Bonampak, auf Maya bedeutet das »Ort der gemalten Wände«. Hauptattraktion sind die am besten erhaltenen und außergewöhnlichsten Wandmalereien aus der mesoamerikanischen Welt, die 1946 im Tempel der Fresken – »Templo de las Pinturas« entdeckt wurden.

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Pariser Codex – Codex Peresianus

Der Pariser Codex befindet sich in der Nationalbibliothek Paris und ist ein Almanach für Prophezeiungen und widmet sich fast ausschließlich Ritualen und Zeremonien der Maya. Der Codex Peresianus (der Name leitet sich von einer Notiz auf dem inzwischen verloren gegangenen Einschlagpapier ab) ist die am schlechtesten erhaltene der verbleibenden Codices. Die Beschriftung und Bemalung ist nur noch im Mittelteil der Seiten zu erkennen. Der Codex hat 11 beidseitig bemalte Blätter und ist mit 1,4 Metern der kürzeste der 4 Codices.

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