Fridamanie – 100 Geburtstag von Frida Kahlo

In Mexiko hat Frida Kahlo längst den Status einer Nationalheldin, daher wird der 100. Geburtstag der 1954 gestorbenen Malerin, in diesem Jahr in Mexiko mit zahlreichen Veranstaltungen und Sonderausstellungen zelebriert und das obwohl sie später eigenständig ihr wahres Geburtsdatum auf 1910 verschob, dem Datum der Mexikanischen Revolution.

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Antonio López de Santa Anna »1794-1876«

Antonio López de Santa Anna wurde am 21. Februar 1794 in Jalapa im Bundesstaat Veracruz geboren und war mexikanischer Offizier und Politiker.

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José Guadalupe Posada Aguilar »1852-1913« – Illustrator des mexikanischen Lebens

Der bekannte Graveur, Lithograph und Karikaturist José Guadalupe Posada Aguilar, wurde am 2 Februar 1852 in San Marcos im Bundesstaat Aguascalientes in ärmlichen Verhältnissen geboren, mitten in einer turbulenten Epoche von Aufständen, polizei-staatlicher Repression, gestorben am  20 Januar 1913 einsam und in  größter Armut. José Guadalupe Posada nimmt einen besonderen Platz in der Kulturgeschichte Mexikos ein.

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Mariano Azuela »1873 – 1952«

Der Schriftsteller Mariano Azuela und Begründer des mexikanischen Revolutionsromans »La novela de la Revolución« wurde am 1. 1. 1873 in Lagos de Moreno im Bundesstaat Jalisco geboren. Er schrieb basierend auf seinen Erfahrungen während der mexikanischen Revolution als Arzt auf Seiten der Aufständischen unter anderem den Revolutionsroman »Los Abajos – Die Rechtlosen« der weltweit große Anerkennung fand und in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

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Rufino Tamayo »1899 – 1991«

Rufino Tamayo wurde am 26. 8. 1899 in Oaxaca geboren, gest. 24. 6. 1991 in Mexiko-Stadt. Tamayo verstand seine Malerei als universale Kunst, obwohl seine Wurzeln in der mexikanischen Kultur verankert sind und dessen Werk von indigener mexikanischer Ikonographie ebenso beeinflusst ist wie vom Kubismus und Surrealismus. Er fand erst in Europa und USA Beachtung, bevor er im eigenen Land Anerkennung fand.

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Luis Barragán »1902 – 1988«

Der Ingenieur und Architekt Luis Barragán wurde am 9 März 1902 in Guadalajara geboren, gest. am 22. 11. 1988 in Mexiko-Stadt. Der mexikanische Architekt und Träger des Pritzker-Preises gehört zu den herausragenden und eigenwilligsten Architektenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Barragán war wegweisend für die mexikanische und galt als Vater der Modernen mexikanischen Architektur.

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Carlos Fuentes

Carlos Fuentes ist am 11 November 1928 in Mexiko-Stadt geboren, studierte Rechtswissenschaften und ist einer der bekanntesten mexikanischen Schriftsteller. Sein Vater war Diplomat, dadurch lernte Fuentes fast alle Länder Mittel- und Südamerikas kennen. Ab 1949 besuchte er das Institut des Hautes Études International in Genf und zwischen 1954 und 1957 war Fuentes Pressesekretär des Außenministers. 1959 heiratete er die Schauspielerin Rita Macedo (seine zweite Ehe mit der Journalistin Silvia Lemus wurde 1973 geschlossen). Fuentes war von 1975/76 mexikanischer Botschafter in Paris, später hatte er einen Lehrauftrag als Professor in Harvard.

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Francisco Villa – Pancho Villa »1877-1923«

Pancho Villa mexikanischer Revolutionsführer

Geboren wurde Pancho Villa als Sohn eines verschuldeten Landarbeiters unter dem Namen Doroteo Arango in San Juan Del Río – Bundesstaat Durango.

Im Alter von 16 tötete er einen Gutsverwalter der seine Schwester vergewaltigte. Pancho musste in die Berge fliehen und findet bei verschiedenen Banden Zuflucht, die den Norden Mexikos unsicher machten. Mit der Zeit scharte er eine kleine Gruppe von Gleichgesinnter um sich und mit seinem unwiderstehlich heißblütigen Charisma verwandelt er sie in glühende Patrioten.

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Venustiano Carranza »1859-1920«

Präsident von Mexiko (1914-1920), Vertreter der konservativen Fraktion im Jahrzehnt der mexikanischen Revolution (1910 bis 1920). Caranza wurde am 29.12 1859 in Cuatro Ciénegas – Bundesstaat Coahuila als eines von fünfzehn Kindern geboren. Sein Vater, Jesús Carranza, war ein Oberst in der Armee von Benito Juárez und ein wohlhabender Grundbesitzer.

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